Weiterbildungsprogramm zur Pharmadienstleistung - 2016
Kontext der Weiterbildung
Der Beruf des Apothekers entwickelt sich ständig weiter: als Medikamenten-Experte muss dem Apotheker heutzutage eine größere Rolle in der medizinischen Grundversorgung eines Patienten zugesprochen werden. Das Konzept der Pharmadienstleistung setzt voraus, dass bei der Patient und seine Medikation im Mittelpunkt der Versorgung stehen. Der Apotheker wird so zu einer wichtigen Begleitperson, die den Patienten bezüglich eines korrekten und rationalen Umgangs mit seinen Medikamenten berät.
Dieses Konzept wird bereits teilweise in unseren Nachbarländern angewandt und um künftigen Herausforderungen auch in Luxemburg vorzugreifen, hat das IUIL zusammen mit der Vereinigung pharmacare.lu ein Schulungsprogramm entwickelt, das darauf abzielt die Pharmadienstleistung in Luxemburg und der Großregion bekannt zu machen. Die Apotheker haben so die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und sich heute schon auf die Veränderungen von morgen vorzubereiten.
Ziele der Weiterbildung
Die Weiterbildung verfolgt 3 Hauptziele:
- Die Pharmadienstleistungen in den Apotheken und Krankenhausapotheken in Luxemburg und der Großregion bekannt zu machen und zu fördern
- Die Kompetenzen der Apotheker im Bereich der Pharmadienstleistung zu verbessern
- Den kommenden Entwicklungen und Veränderungen für den Berufsstand der Apotheker vorzugreifen und entgegen zu steuern
Die Schulung richtet sich an alle Apotheker (inkl. Der Karankenhausapotheker) die in Luxemburg oder der Großregion tätig sind.
Praktische Modalitäten
- 80 Stunden: 6,5 Tage Präsenzunterricht und ein Äquivalent von etwa 28 Stunden Fernschulungen (e-Learning-Module)
- Ort der Weiterbildung: Maison du Savoir in Esch/Belval.
- Unterrichtssprache: Französisch
- Am Ende der Weiterbildung wird den Teilnehmern eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt
- Den Teilnehmern stehen 3 Tage Weiterbildungsurlaub zu und das INFPC kann dem Arbeitgeber eine finanzielle Hilfe zutsprechen
- Der technische Teil der Ausbildung zur Pharmadienstleistung wird von einem Team rund um Prof. Jean CALOP geleitet
- Die spezifisch auf Luxemburg abgestimmten Aspekte werden von Experten aus dem Großherzogtum übernommen